Niemand hat die Lesart abgestimmt
Welche Version, welche optionalen Felder, welche Aktionen, wie Fehler gemeldet werden und was ein Factsheet deklarieren muss. Bleibt das offen, setzt jede Partei ihre eigene Antwort voraus.
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Beratung · VDA5050Für Projekte, in denen Fahrzeuge eines oder mehrerer Hersteller unter einer Leitsteuerung fahren sollen. Ich helfe an der Schnittstelle dazwischen: die Lesart der Spezifikation abstimmen, die Anbindung testen, Störungen klären und das Ergebnis abnehmen, mit Belegen, die beide Seiten prüfen können.
Die Spezifikation legt die Nachrichten fest, nicht jedes Verhalten dahinter. Wo sie Spielraum lässt, füllt ihn jeder Fahrzeughersteller und jeder Leitsteuerungs-Anbieter auf seine Weise. Diese Unterschiede zeigen sich nicht in der Ausschreibung. Sie zeigen sich in der Anlage, bei der Inbetriebnahme, wenn ein Fahrzeug an einem Knoten stehen bleibt und jedes Protokoll sagt, die eigene Seite habe richtig gehandelt.
Welche Version, welche optionalen Felder, welche Aktionen, wie Fehler gemeldet werden und was ein Factsheet deklarieren muss. Bleibt das offen, setzt jede Partei ihre eigene Antwort voraus.
VDA5050 1.1, 2.0.0, 2.1.0 und 3.0 haben Felder umbenannt, Abschnitte verschoben und Konzepte ergänzt. Eine gemischte Flotte trägt mehrere davon zugleich, und die Leitsteuerung muss alle sprechen.
Fahrzeughersteller, Leitsteuerungs-Anbieter und Betreiber sehen jeweils ihre Seite des Verkehrs. Ohne gemeinsamen Mitschnitt gibt es keinen gemeinsamen Sachverhalt, nur drei Meinungen.
Version, optionale Funktionen, Aktionen und Fehlerbehandlung schriftlich zwischen Fahrzeughersteller und Leitsteuerungs-Anbieter vereinbart, bevor das erste Fahrzeug ankommt.
Ein Mitschnitt des MQTT-Verkehrs, gegen die Spezifikation ausgewertet. Der Befund nennt die Nachricht, das Feld und was die Spezifikation dazu sagt. Damit endet die Diskussion, auf wessen Seite es liegt.
Ein Testplan für die Schnittstelle, in Ihrer Anlage gefahren, mit einem Bericht, der zeigt, was getestet und was gefunden wurde.
Fahrzeuge, Leitsteuerung, Versionen, Factsheets und Layout gegen die Spezifikation gelesen. Wo der Aufbau kollidieren wird, bevor er es tut.
Eine schriftliche Vereinbarung, wie VDA5050 in diesem Projekt genutzt wird: Version, Pflicht- und optionale Felder, unterstützte Aktionen, Fehlermeldung, Inhalt der Factsheets und das LIF-Layout, mit dem die Leitsteuerung arbeitet.
Der VDA5050-Abschnitt einer funktionalen Ausschreibung für Fahrzeuge oder eine Leitsteuerung, so präzise, dass sich Angebote vergleichen lassen und die Schnittstelle dagegen abgenommen werden kann.
Vor Ort oder remote, während die Fahrzeuge angebunden werden. Mitschnitte des Verkehrs, Abweichungen mit beiden Lieferanten geklärt, offene Punkte bis zum Abschluss verfolgt.
Ein Mitschnitt aus Ihrer Anlage, gegen die Spezifikation ausgewertet, mit einem Befund je Abweichung und einer Empfehlung für den, der sie beheben muss.
Ein Testplan für die Schnittstelle, die Läufe in Ihrer Anlage und der Bericht, der das Thema schließt.
Beauftragt für einen einzelnen Schritt oder für den ganzen Weg. Je früher die Lesart abgestimmt ist, desto weniger bleibt in der Anlage zu klären.
Welche Fahrzeuge, welche Leitsteuerung, welche Versionen, welches Layout. Die Factsheets und die LIF-Datei sind die ersten Dokumente, nach denen ich frage.
Schritt 1Das Anforderungsprofil, mit Fahrzeughersteller und Leitsteuerungs-Anbieter erarbeitet und von beiden freigegeben.
Schritt 2Die Anbindung mit geplanten Aufträgen gefahren, der Verkehr mitgeschnitten und jede Abweichung auf Nachricht und Feld zurückgeführt.
Schritt 3Der Abnahmebericht, die offenen Punkte mit Verantwortlichen und ein Mitschnitt, auf den Ihr Team zurückgreifen kann, wenn sich etwas ändert.
Schritt 4LogistiXpert entwickelt den LogIQ VDA5050 Analyzer, ein Softwareprodukt, das VDA5050-Verkehr gegen die Spezifikation prüft. Dafür haben wir jede Version der Spezifikation und ihre Schemata bis aufs Feld gelesen. Die Fehler, die wir in den offiziellen Dokumenten und Schemata gefunden haben, melden wir an das VDA5050-Projekt auf GitHub und veröffentlichen sie auf der Seite Dokumente.
Keine Bindung an Fahrzeughersteller oder Leitsteuerungs-Anbieter. Die Referenz ist die Spezifikation, nicht die Implementierung einer der Parteien.
Ich setze ihn in diesen Mandaten ein, weil er die Arbeit übernimmt, einen Mitschnitt zu lesen. Ob Ihr Projekt ihn lizenziert, entscheiden Sie. Die Beratung hängt nicht davon ab.
Das VDMA-LIF-Layout, mit dem die Leitsteuerung arbeitet, und die M2X-Schnittstelle zu Toren, Aufzügen und Ladestationen gehören zur selben Anbindung und werden genauso behandelt.
Ein Mitschnitt des Verkehrs und die Factsheets reichen für eine erste Einschätzung. Das erste Gespräch kostet nichts.