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Projektplanung

Die teuren Fehler entstehen, bevor Sie eine Maschine bestellen.

Durchsatz, Flächenbedarf und Lebenszykluskosten werden weitgehend im Konzept und in der Ausschreibung entschieden, lange vor der Inbetriebnahme. Ich plane automatisierte Lager konsequent aus den Daten heraus und erstelle ein funktionales Lastenheft, auf das Lieferanten zu Ihren Bedingungen antworten, nicht zu ihren eigenen.

Warum die Konzeptphase entscheidet

Eine Auslegungszahl ist keine Durchsatzzahl

Der größte Teil der Kosten eines automatisierten Lagers wird auf dem Papier festgelegt, in Entscheidungen lange vor der Lieferantenauswahl. Steht das Layout erst im Beton und ist der Vertrag unterschrieben, ist der Spielraum für eine schwache Annahme dahin. Bezahlt wird sie dann in jedem Betriebsjahr.

01

Für die Demo ausgelegt, nicht für den Peak

Ein Layout, das auf einen sauberen Durchschnitt ausgelegt ist statt auf die reale Auftragsstruktur und die Saisonalität, stößt in der ersten Peak-Woche an seine Grenzen. Die Lücke ist strukturell und bleibt bestehen.

02

Eine Ausschreibung vom Lieferanten

Kommt die Spezifikation vom Lieferanten, sind die Angebote nur untereinander vergleichbar und jede stille Annahme begünstigt den Verkäufer. Ein funktionales Lastenheft gibt Ihnen den Vergleich zurück.

03

Kein unabhängiger Blick auf die Machbarkeit

Konzept, Simulation und Business Case liefert meist die Partei, die vom Ja profitiert. Wer solche Anlagen selbst in Betrieb genommen hat, kann Ihnen sagen, welche Zahlen der Realität in der Anlage standhalten.

Umfang

Was die Planungsphase umfasst

Konzept und Auslegung

Daten- und Prozessanalyse

  • Auftragsstruktur, Artikelspektrum und Saisonalität aus echten Daten
  • Ist-Prozess aufgenommen und Engpässe quantifiziert
  • Wachstums- und Peak-Szenarien definiert und auf Belastbarkeit geprüft

Materialfluss und Layout

  • Materialflussdesign und Technologieauswahl
  • Anlagenplanung und Layout, Gebäude bei Bedarf eingeschlossen
  • Statische Auslegung und, über mein Netzwerk, dynamische Simulation
  • Realistischer Dauerdurchsatz statt einer Auslegungszahl auf sauberem Profil

Ausschreibung und Lieferantenauswahl

Ausschreibungsunterlagen

  • Funktionale Ausschreibungsunterlagen, auf Ihre Anforderung zugeschnitten
  • Lieferantenspezifische Unterlagen, wenn eine Shortlist steht
  • Eine Spezifikation, auf die Lieferanten zu Ihren Bedingungen antworten

Bewertung

  • Strukturierte Bewertung der Angebote anhand definierter Kriterien
  • Technische Fragen vor der Unterschrift auf den Verhandlungstisch geholt
  • CAPEX und OPEX auf vergleichbarer Basis gegenübergestellt
  • Saubere Übergabe des beauftragten Umfangs an das Projektmanagement
Ablauf

Von den Daten zum unterschriebenen Vertrag

Zugeschnitten auf die Entscheidung, die ansteht: eine Konzeptstudie, eine Ausschreibung oder der ganze Weg von der Analyse bis zur Vergabe.

  1. Daten und Anforderungen

    Auftrags- und Artikeldaten, Wachstumsannahmen und Randbedingungen erhoben und in ein quantifiziertes Briefing statt in eine Wunschliste überführt.

    Schritt 1
  2. Materialflusskonzept

    Technologieoptionen an Ihrem eigenen Profil gemessen, für den Peak dimensioniert, die Zielkonflikte offengelegt.

    Schritt 2
  3. Layout und Simulation

    Layout entwickelt und, wo das Risiko es rechtfertigt, durch dynamische Simulation bestätigt, bevor Geld gebunden wird.

    Schritt 3
  4. Ausschreibung und Vergabe

    Funktionales Lastenheft erstellt, Angebote bewertet, technische Punkte verhandelt und die Vergabe sauber an die Realisierung übergeben.

    Schritt 4
Referenzen

Geplant und ausgelegt, dann sauber übergeben

Vertrieb und Design · Lebensmittelgroßhandel · Norwegen

Tiefkühl-SCP-Anlage in Skandinavien

Vertriebs- und Designprozess für die Anlage verantwortet, den Vertrag verhandelt und das Projekt an das Realisierungsteam übergeben.

Technologie: Automatisches Shuttle-Lager, Entlagenroboter, Packroboter, WCS, Packmustergenerator.

Ergebnis: Erfolgreicher Vertriebsprozess und Vertragsverhandlung, saubere Übergabe an die Realisierung.

Vertrieb und Design · Lebensmitteleinzelhandel · Deutschland

Mehrbereichslager, Gebäude eingeschlossen

Vertriebs- und Designprozess für die Gesamtanlage einschließlich Bauwerk verantwortet, den Vertrag verhandelt und an das Realisierungsteam übergeben.

Technologie: Gebäude, automatisches Hochregallager, Shuttle-System, Palettenfördertechnik, Mehrzonenkommissionierung, FTS, WCS.

Ergebnis: Erfolgreicher Vertriebsprozess und Vertragsverhandlung, saubere Übergabe an die Realisierung.

Projektplanung

Ein neues System oder eine große Erweiterung in Planung?

Je früher der unabhängige Blick, desto größer der Spielraum, das Ergebnis noch zu beeinflussen. Ein kurzes erstes Gespräch kostet nichts.