Durchsatz, der nie erreichbar war
Leistung, nachgewiesen auf einem sauberen Testprofil, nie unter echter Auftragsstruktur, echter Saisonalität und echtem Artikelmix. Die Lücke ist dauerhaft und strukturell.
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M&A · Technische Due DiligenceEin unabhängiger Blick aus Betreibersicht auf ein automatisiertes Lager: die Technik, die Software dahinter und die Frage, ob die Zahlen im Modell den ersten Kontakt mit einer Peak-Woche überstehen. Keine Lieferantenbindungen, kein Eigeninteresse am Ergebnis.
Commercial und Financial Due Diligence sagen Ihnen, was das Target verdient hat. Keine der beiden sagt Ihnen, ob die Automatisierung hinter diesen Erträgen im dritten Jahr noch ihre Zahlen erreicht, oder was geschieht, wenn das Volumen zum ersten Mal 30 % über Plan liegt. Im automatisierten Lager sind Geschäftsmodell und Anlage dasselbe Objekt. Das eine lässt sich nicht bewerten, ohne das andere zu lesen.
Leistung, nachgewiesen auf einem sauberen Testprofil, nie unter echter Auftragsstruktur, echter Saisonalität und echtem Artikelmix. Die Lücke ist dauerhaft und strukturell.
Ein eigener Branch je Standort, undokumentierte Schnittstellen, Lizenzrisiken und zwei Personen, die die Materialflusslogik durchdringen. Eine davon steht kurz vor dem Ruhestand.
Häufig die profitabelste Position im Target und zugleich die am wenigsten geprüfte. Die Vertragsbedingungen des Lieferanten entscheiden darüber, ob diese Marge die Transaktion überdauert.
ASRS/RBG, Shuttles, Fördertechnik, AMR- und FTS-Flotten, Robotik, Sorter. Zustand und Restlebensdauer, Ersatzteilrisiko, Engpassanalyse und realistischer Dauerdurchsatz, gemessen am Auftragsprofil des Targets, nicht am Testprofil des Lieferanten.
WMS-, WCS- und Materialflussrechner-Architektur (MFC) bis hinunter zur SPS- und SCADA-Ebene. Produkt oder Projekt? Release- und DevOps-Disziplin, Altlasten an den Schnittstellen, Lizenzrisiken, Dokumentationsqualität und wie viel der Materialflusslogik nur in einem Kopf existiert.
Verfügbarkeit und ihre Ursachen, Reifegrad der Instandhaltung, Personal- und Schichtmodell, Change-Request-Rückstand und ob die KPIs im Datenraum dem entsprechen, was die Anlage im Peak tatsächlich leistet.
Lieferantenverträge, Abnahmestatus, offene Claims und Pönalen, Service- und Ersatzteilverträge sowie die Frage, wofür der ausgewiesene CAPEX-Plan tatsächlich verbindlich ist, und was er in Wahrheit nur aufgeschoben hat.
Zwanzig Jahre meiner Erfahrung stammen von der Lieferantenseite. Deshalb ist der Blick scharf und deshalb verdient die Frage nach Befangenheit eine klare Antwort. Keine Handelsvertretungen, keine Reseller-Vereinbarungen und keine Vermittlungsprovisionen von irgendeinem Anbieter. Kein Generalunternehmer, also kein Realisierungsauftrag hinter dem Bericht. Bezahlt mit einem Festhonorar für die Einschätzung, nie mit einem Erfolgshonorar am Zustandekommen der Transaktion. Jede frühere Zusammenarbeit mit dem Target, dem Lieferanten oder dem bisherigen Generalunternehmer wird vor der Beauftragung offengelegt.
Zugeschnitten auf die Transaktionsphase, damit der Aufwand im Verhältnis zu der Entscheidung steht, die er stützen soll.
Das vollständige Mandat von Anfang bis Ende. Ein Red-Flag-Review endet nach Schritt drei und verdichtet den Rest zu einer kurzen schriftlichen Einschätzung.
Layouts, Leistungsspezifikationen, Abnahmeprotokolle, Verfügbarkeitsnachweise und Lieferantenverträge, beantwortet mit einer gezielten Nachforderung statt einer Standardcheckliste.
Woche 1Die Anlage im Betrieb unter echtem Auftragsprofil, möglichst in einer Peak-Schicht. Gespräche mit Betrieb, Instandhaltung, IT und Lieferant.
Woche 1–2Dauerdurchsatz gerechnet auf das Artikelspektrum des Targets. Softwarearchitektur, Altlasten an den Schnittstellen und Lizenzrisiken bewertet. Ersatzteil- und Obsoleszenzanalyse.
Woche 2–4Befunde entlang aller vier Perspektiven, ein quantifiziertes Risikoregister mit Kosten und Eintrittswahrscheinlichkeit sowie eine CAPEX- und OPEX-Sicht über die Haltedauer.
Woche 4–5Debriefing mit dem Deal-Team, die Fragen für die Management-Sessions, die für den SPA relevanten Klauseln und eine Einschätzung zur Preiswirkung.
Vor der UnterschriftWo nötig: Software-Assessment, DevOps- und Lizenzprüfung, Softwarebewertung, Verifikation des Geschäftsmodells und Post-Merger-Integration.
Nach UmfangDas Mandat. Den richtigen Partner identifizieren, in den ein global tätiger Intralogistikkonzern investieren kann, um AMR-Technologie in das Konzernportfolio aufzunehmen.
Die Arbeit. Marktanalyse der AMR-Landschaft. Eine Shortlist entlang definierter Partnerkriterien. Managementinterviews, Standortbesuche und praktische Bewertung der Produkte und der zugrunde liegenden Technologie. Verhandlung der Kooperationsvereinbarung.
Das Ergebnis. Empfehlung erarbeitet und dem Vorstand vorgestellt. Der Konzern hat in den empfohlenen Partner investiert.
Dieselbe Methode, die ein Fonds bei einem Target braucht: den Markt screenen, die Kriterien festlegen, und sich die Anlagen dann vor Ort ansehen.
Gerne gehe ich eine konkrete Situation unter NDA mit Ihnen durch oder liefere eine kurze Red-Flag-Einschätzung zu einem Asset, das bereits im Datenraum liegt.